So mit die erste Person, die ich um Feedback für mein Blog gefragt hatte, hat mich auch nach diesem Beitrag gefragt.

Und nach einiger Zeit hin und her denken, etlichen Versuchen den Beitrag zu schreiben, hier nun der x-te Versuche meine Gedanken in Schriftform festzuhalten.

Zunächst einmal: Ich mag den Begriff “Führungskraft” nicht, aber vermutlich kann sich da jeder etwas drunter vorstellen. Mein Bild von “Führungskraft” wird vermutlich im Laufe des Beitrags auch noch deutlicher. Also:

Vergleich von Äpfeln & Birnen?

Ich tue mir sehr schwer damit, zwischen meinem Dasein als gefühlt immer noch frisch gebackener Vater und meiner Rolle im Job Parallelen zu ziehen.

Irgendwie ist es auch der Vergleich von Äpfeln und Birnen. Auf der einen Seite mündige und erwachsene Menschen. Auf der anderen Seite ein meistens fröhlich vor sich hin brabbelndes Baby. Also schonmal deutlich andere Voraussetzungen.

Auch wenn sich da sicherlich der eine oder andere Witz auf Kosten der Kollegen aufdrängt, ich versuche darauf zu verzichten.

Parallelen aus zwei Welten

Abgesehen von den unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es meiner Meinung nach die folgenden elementaren Dinge, die für beide Welten gelten:

  • Jeder muss seine eigenen Erfahrungen sammeln können und dürfen.
  • Jeder sollte die Möglichkeit erhalten, sich gemäß seiner Stärken entwickeln zu können.
  • Wenn die beiden ersten Punkte nicht möglich sind, kann auch niemand wirklich glücklich werden, denke ich.
  • Es braucht einen definierten Rahmen aus Regeln und Prinzipien als Leitplanken, an denen sich orientiert werden kann.
  • Jeder sollte dann Hilfe erhalten, wenn es notwendig ist.
  • Es gibt Situationen, in denen klare Ansagen angebracht sind: Etwa eine Stresssituation, in der es einer schnellen Lösung Bedarf oder wenn jemand (kurz) davor steht, einen großen bzw. gravierenden Fehler zu machen.
  • Jeder hat das Recht auf ehrliches Feedback, um sich basierend darauf weiterentwickeln zu können.

Die Unterschiede

  • Es gibt bei Kollegen ein Maß an Hilfe, ab dem es einfach zu viel wird, zum Beispiel wenn die eigene Arbeit unter der notwendigen Hilfe leidet.
  • Mit Junior werde ich durch dick und dünn gehen. Bei Kollegen gibt es ein Maß, ab dem das nicht mehr geht bzw. Kollegen für das Unternehmen nicht mehr tragbar sind.
  • Junior werde ich bei dem Weg unterstützen, den er gerne gehen mag. Bei Kollegen funktioniert das nur solange, wie es auch zum Unternehmen passt (Unternehmenskultur, Arbeitsweise, Ziele für die eigene Entwicklung etc.) bzw. dem Unternehmen weiterhilft.

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